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21 Jahre in Funktion: Behandlung eines Knochendefekts ohne Verwendung von KEM durch 2,9mm Implantate

Anamnese

Ein Patient hatte im Mai 2002 Schmerzen im Bereich von Zahn 36. Der Zahn wurde extrahiert und die Entzündung geheilt. Im Juni 2003 wurden dann zwei Implantate IMPLADENT mit einem Durchmesser von 2,9 mm eingesetzt.

Behandlung

Nach der Zahnextraktion wurde der Defekt ordentlich exkochleiert. Keine Knochenersatzmaterialien kamen zur Anwendung. In Regio 36 wurden zwei Implantate mit Ø 2,9 mm eingesetzt. Nach der Einheilphase wurde der Patient mit einer Adoro verblendeten Metallkrone versorgt.

Bei der letzten Kontrolle im März 2024 – nach 21 Jahren – waren die Implantate stabil und es gab keine Anzeichen von Knochenresorption.

Fazit

Dieser Fall zeigt, dass Implantate auch in einem solchen Fall ohne Verwendung von Knochenersatzmaterialien langfristig stabil bleiben können. Das ist durch eine genaue Planung und regelmäßige Kontrollen sichergestellt.

 

MUDr. Jaroslav Tvrdik

Jaroslav Tvrdik hat an der Karlsuniversität in Prag Medizin studiert. Er absolvierte ein Praktikum in Hamburg und in der Eppendorfer Staatsklinik. Von 1980 bis 1990 nahm er an einem regelmäßigen Operationsprogramm der Medizinischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag unter der Leitung von Prof. MUDr. Jaroslav Toman, DrSc., teil. Von 1975 bis 1995 arbeitete er als Mund-Kiefer-Gesichtschirurg im Krankenhaus in Prag. Außerdem war er 20 Jahre lang Vorsitzender der regionalen Zahnärztekammer für Prag 6.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden: