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23 Jahre in Funktion: 3,7mm Implantat nach einem Trauma des Frontzahnes

Anamnese

Ein Patient stellte sich 14 Tage nach dem Verlust von Zahn 11 in der Praxis vor. Er wollte die entstandene Lücke mit einem festsitzenden Zahnersatz füllen. Im März 2001 wurden Veränderungen im Implantationsbereich festgestellt. Später wurde ein Implantat mit dem Durchmesser von 3,7 mm eingesetzt und nach der Einheilphase mit einer metallkeramischen Krone versorgt.

Behandlung

Aufgrund der Änderungen in Regio 11 wurde eine Sequestrektomie durchgeführt, um das Gewebe auf die spätere Implantation vorzubereiten. Die Lücke wurde vorübergehend mit einem abnehmbaren Provisorium versorgt. Das Implantat IMPLADENT wurde im November 2001 eingesetzt und konnte ohne zusätzliche Stabilisierung erfolgreich eingeheilt werden. Später wurde es mit einer metallkeramischen Krone versorgt. Der Patient kam regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen, bei denen keine negativen Veränderungen festgestellt wurden. Die letzte Röntgenaufnahme vom November 2024 zeigt, dass das Implantat seit mehr als 20 Jahren stabil ist. Das Implantat ist weiterhin voll funktionsfähig.

Fazit

Dieser Fall zeigt, dass implantatgetragene Zahnersätze im Frontzahnbereich auch trotz dem signifikanten Bruxismus 23 Jahre funktionsfähig und ästhetisch zufriedenstellend sein können.

 

MUDr. Jaroslav Tvrdik

Jaroslav Tvrdik hat an der Karlsuniversität in Prag Medizin studiert. Er absolvierte ein Praktikum in Hamburg und in der Eppendorfer Staatsklinik. Von 1980 bis 1990 nahm er an einem regelmäßigen Operationsprogramm der Medizinischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag unter der Leitung von Prof. MUDr. Jaroslav Toman, DrSc., teil. Von 1975 bis 1995 arbeitete er als Mund-Kiefer-Gesichtschirurg im Krankenhaus in Prag. Außerdem war er 20 Jahre lang Vorsitzender der regionalen Zahnärztekammer für Prag 6.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden: